Hamburger Morgenpost 25.08.10

Das Sommertheater St. Georg geißelt mit der bissigen Satire auch die Unmoral des „Raubtierkapitalismus“ von heute. Mit frechen Anspielungen, Parodien, schrägen Songs und vor allem ungebremster Spielfreude erobert die freie Gruppe um Regisseurin Katharina Röther, die als glatzköpfiger Parasit Mosca alle Fäden in der Hand hält, die Herzen der Zuschauer. Fazit: Fabelhaftes Volkstheaterspektakel!|>

Hamburger Morgenpost 12.07.09

Don Juan ist mitten unter uns. Klar - ein Kerl wie er, der jedes Weib entzückt, lässt es sich nicht nehmen, die Zuschauerinnen auf dem Kirchplatz bei einem Bad in der Menge zu becircen. Da mag der Diener Sganarell (Maximilian Ponader) sich noch so sehr über das Lotterleben seines Herrn erregen: Don Juan (Ulf Albrecht) hat nichts als Liebesabenteuer im Kopf. Um ans Ziel zu gelangen, bedient sich der gewissenlose Verführer eines Lasters, das "gerade unheimlich in Mode ist": der Heuchelei. Mit witzigen Ideen, schrägen Songeinlagen und deftigen Volkstheatergags wird Molières Komödie (Inszenierung: Katharina Röther) zum lockeren, stimmungsvollen Sommervergnügen vor dem Portal der St. Georgskirche.|> 

DIE MOPOBEWERTUNG: Richtig gut ****

Hamburger Morgenpost 22.06.08

Unterjochte Gatten, zänkische Ehefrauen, streitlustige Bräute und ein wütender Weiberfeind - im Innenhof der St. Georgskirche am Hauptbahnhof ist "Der Bär" los. Entfesselt vom Sommertheater St. Georg, das sich in diesem Jahr drei Einakter von Tschechow vorgenommen hat. Richtig zur Sache geht es auch in "Der Heiratsantrag"  und dem Vortrag "Über die Schädlichkeit des Tabaks", in dem der Redner viel über die Ehe mit seiner giftigen Gattin offenbart. Als Schwänke in bewährter Volkstheaterkomik setzen Katharina Röther, Maximilian Ponader und Ulf Albrecht die Mini-Dramen auf ihrer Open- Air- Bühne in Szene. Ein launig- luftiges Vergnügen in toller Umgebung.|>

Harburger Anzeigen und Nachrichten 29.06.08

Die drei Schauspieler erarbeiteten die Stücke in Eigenregie. Das gelang ihnen bestens. Eine Bühne ist eigentlich gar nicht vorhanden und doch durch eine mit rotem Stoff bezogene Bretterwand erkennbar, ein paar Requisiten kommen dazu und ein überzeugendes Ensemble, schon ist die Illusion perfekt.Es gab viel Beifall für diesen vergnüglichen Theaterabend der sparsamen Mittel und guten Schauspielkunst.|>

Hamburger Morgenpost 19.06.08

... Mit einfachen Mitteln und in bewährter Volkstheaterkomik setzen die Akteure die Vertracktheiten der Partnerschaften in Szene - als deftige Schwänke, in denen es stürmisch zur Sache geht.|>

Hamburger Morgenpost 29.06.07

"Bitte mal den Popo für den Einlauf frei machen", ruft Flora schon von Weitem. Rasant kurvt die gehetzte Schwester vom häuslichen Pflegedienst über den Innenhof der St. Georgskirche, springt vom Fahrrad und steuert forsch auf den leidenden Argan zu. Gehorsam streckt ihr "Der eingebildete Kranke" sein blankes Hinterteil entgegen. Als volkstümliches Freiluftspektakel zeigt das Sommertheater St. Georg auf den Kirchenstufen Molières Komödie um den Hypochonder (Christian Bruhn). In der witzigen Inszenierung von Katharina Röther schlüpfen fünf freiberufliche Schauspieler in eine Vielzahl an Rollen. An den holzschnittartigen Figuren des Ensembles  hat das Publikum sein herzhaftes Vergnügen. Ein sommerlicher Theaterspaß.|>

Der lachende Drache 09/07

Ein wunderbares, höchst kurzweiliges Theaterstück hat wieder das Ensemble um Katharina Röther gegeben.... Bestechend ist vor allem die Nähe zu den SchauspielerInnen, die auch schon mal zwischen und hinter den Stuhlreihen in Erscheinung traten.... Wer dabei war, kann bestätigen, dass man sich richtig klasse unterhält... Wir wünschen uns noch viele Aufführungen dieser Art!|>

Hamburger Morgenpost 19.08.06

So macht Shakespeare Spaß: Im idyllischen Innenhof der St. Georgskirche zeigt das Sommertheater St. Georg dessen turbulente Verwechslungskomödie "Was ihr wollt" als lockeres, volkstümliches Freiluftspektakel auf den Kirchenstufen. Mit einfachen Mitteln und witzigen Ideen erobert das spielfreudige, wandlungsfähige kleine Ensemble die Herzen der Zuschauer.|>

Harburger Anzeigen und Nachrichten, 17.06.06

Getragene Sprache versus Berliner Schnauze, Slapstick und original komödiantische Elemente. Das war die Mischung, die das Sommertheater St. Georg mit dem Shakespeare- Stoff "Was ihr wollt" im Hof der Harburger Dreifaltigkeitskirche servierte. Kurzweilig, spannend und modern interpretierte das Quintett die Verwechslungskomödie am Hof des Herzogs Orsino. ... bleibt als Resümee nach zwei Stunden nur ein Urteil. Prädikat: sehenswert.|>

hamburgtheater.de 19.08.06

Sommer- und Familientheater ist das, was Katharina Röther seit jetzt vier Jahren in St. Georg ihrem begeisterten und treuen Publikum anbietet. Eine leichte, familientaugliche, gute Unterhaltung präsentiert sie auch dieses Jahr wieder im Kirchhof mit ihren fünf Schauspielern, die 11 Rollen spielen.... Doch Röther nutzt die Szenerie nicht nur für die Lust an der kalauergeschwängerten Übertreibung sonders auch für die Dramatik der echten Gefühle. Ihre durchweg sehr professionell auftretenden Schauspieler beherrschen zum Glück beides. So darf das Publikum mitlachen und mitleiden. Also Theater ganz im Sinne Shakespeares!|>

Der lachende Drache, 09/06

Insgesamt überzeugen nicht nur die Schauspielkunst der fünf DarstellerInnen durch virtuose Wechsel in jeweils zwei bis drei gänzlich gegensätzliche Charaktere, sowie durch abwechslungsreiche Einlagen mit Gesang-, Tanz-, Fecht-, und Komikkünsten. Auch die Inszenierung, die die wohlbekannten menschlichen Schwächen und Stärken mit witzigen Einfällen paart, unterhält vortrefflich.|>

Hamburger Morgenpost 08.06.05

Egal, wie das Wetter gerade ist: Wenn das Sommertheater St. Georg eröffnet, beginnt die Saison der guten Laune. Die muntere Truppe macht Volkstheater im vergnüglichsten Sinne.|>

Hamburger Abendblatt 21.06.05

Birgit Lünsmann gibt die Luise Maske als naive wie rotwangige Hausfrau, die ob ihres Fauxpas Verehrer anlockt. Hübsch exaltiert: Maximilian Ponader als Künstlergeck. Herrlich hypochondrisch: Manuel Hechenberger als brustschwacher Barbier. Einfallsreich, aber mitunter nicht straff genug ist diese Burleske inszeniert, in der nicht nur der Rock derbe gerafft, sondern zugleich bürgerliche Moral spielerisch kritisiert wird.|>

Hamburger Morgenpost 09.06.04

Wenn es einen Preis für gute Laune gäbe, das Team vom Sommertheater St. Georg wäre ein heißer Anwärter... Tolles Theater!|>

Hamburger Morgenpost 05.08.04

Die Komödie, Marivaux´ “Spiel von Liebe und Zufall“ paßt in jeder Beziehung: Für kleines Ensemble und jedes Alter im Publikum. Außerdem sind nur wenige Requisiten nötig- so entsteht die Atmosphäre, die auch jene kurzfristig zusammengezimmerten Bühnen umherziehender Truppen einstmals verbreiteten.|>

hamburgtheater.de 29.06.04

Spaß machen nicht nur die glückliche Fügung des gnädigen Schicksals, die humorvolle Interpretation der Figuren, sondern auch die ironische Fantasie des Zuschauers... Die Schauspieler spielen geschickt mit den Mitteln der leichten Überziehung, ohne aber jemals die Glaubwürdigkeit ihrer Personen in Frage zu stellen.|>

Hamburger Morgenpost 12.06.03

Die Spiellust der Akteure ist hinreißend. ... Am Ende sinds 75 Minuten Tempo und Witz,  gespickt mit Slapstick und vielen musikalischen Anspielungen-  von „Singing in the rain“  bis Mozart.|>